Was ist eine BenefitCard?

Employer Branding für die Hosentasche

Mit einer BenefitCard Steuervorteile nutzen

Aktuelle Studien (EY 2021, Urban Sports Club 2022)  und Management Literatur (totalrewards.de 2022) sind sich einig: qualifizierte Arbeitehmer kennen Ihren Marktwert und verhandeln selbstbewusst nicht nur um Gehalt, sondern ebenfalls um attraktive Zusatzleistungen, Jobsicherheit und flexible Arbeitszeitmodelle. Diese Entwicklung ist auch in der Corona – Pandemie ungebrochen.

Ein echter Klassiker im Wettbewerb um Fachkräfte ist die BenefitCard. Eine Vielzahl von Anbietern bewirbt solche Karten z. B. als „Mitarbeiterkarte“, „Sachbezugskarte“, „Gutschein-Karte“ oder unter dem eigenen Markennamen.

Aber was ist eine BenefitCard eigentlich genau?
 

Alle BenefitCards sind im Kern Prepaid-Kreditkarten, deren Funktionen so beschränkt wurden, dass sich das Kartenguthaben nach den Regeln von § 2 Abs.1 Nr.10 des Zahlungsmittelaufsichtsgesetzes (ZAG) klar von ein Bargeld abgrenzt. Wenn ein Arbeitgeber nun solche Prepaid-Karte für die Auszahlung bestimmter Beträge nutzt, anstatt diese als Barlohn zu gewähren, ergeben sich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer eine Reihe von attraktiven Steuervorteile.

Steuervorteile einer BenefitCard

Die steuerliche Begünstigung von Sachlohn reicht weit zurück. Bereits vor mehreren Hundert Jahren erhielten Arbeitnehmer häufig Sachwerte anstelle eine Barlohn. Ein bekanntes Beispiel ist der sogennante Haustrunk, den viele Mitarbeiter von Brauereien noch heute erhalten.

Am 17.04.2021 hat das Bundesministerium der Finanzen in einem amtlichen Schreiben verbindliche Regeln für die Gewährung eines steuerfreien monatlichen Sachbezugs klar definiert.

Seit dem 01.01.2022 darf jeder Arbeitgeber seinen Mitarbeitern bis zu 50 € im Monat steuerfrei gewähren, wenn dies nicht in Bar, sondern z. B. über eine BenefitCard geschieht und die 50 € zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden.

Weitere Einsatzmöglichkeiten

Einmal eingeführt, können Unternehmen und Mitarbeiter von einer Reihe weiterer steuerlicher Vergünstigungen profitieren.

Neben dem klassischen Sachbezug bietetn sich weitere spannende Einsatzmöglichkeiten. So können Unternehmen ihren Mitarbeitern Sachgeschenke zu Jubiläen oder Geburtstagen machen, eine Internetpauschale auszahlen, Erholungsbeihilfen leisten und oder Sonderprämien ausschütten.

Auf diesem Wege lassen sich vielfältige Anlässe schaffen, bei denen Mitarbeiter statt zum Bargeld zur BenefitCard greifen. Ist diese, wie weit verbreitet üblich, in den Unternehmensfarben gestaltet, wird die eigene Arbeitgebermarke bei jedem Einkauf wieder wachgerufen. Eben Employer Branding für die Hosentasche.

Die Auswahl der richtigen Karte – Worauf Sie achten müssen

Der Markt der Anbieter ist vielfältig. Es gibt jedoch einige
Kernkriterien, die Sie bei ihrer Auswahl in jedem Falle beachten
sollten:

  • Produktionskosten der Karten
  • Einrichtungsgebühr
  • Design-Kosten
  • Ladegebühren
  • Anzahl der Akzeptanzstellen
  • Qualität der digitalen App für Mitarbeiter
  • Qualität des Verwaltungsportal für HR

Neben diesen unversellen Kriterien können Sie ebenfalls eigene Kriteiren in Ihren Anbietervergleich mit aufnehmen

 

Die Anschaffungskosten variieren von Anbieter zu Anbieter. Behalten Sie Ihr Budget im Hinterkopf. Daneben entstehen Designkosten. Ihre Karte ganz Ihrem Corporate Design gestalten zu lassen kostet sie aktuell zwischen 100 – 250 Euro. Für Ihre Mitarbeiter besonders wichtig: die Zahl der jeweiligen Akzeptanzstellen. Prüfen Sie vorab, ob die Akzeptanzstellen des Anbieters auch in Ihrer Region ausreichend häufig vertreten sind.

Viele Anbieter bieten die Sachbezugskarte in einem digitalen Format an. So können Sie ganz entspannt per App auf sämtliche Vorteile zugreifen. Hierbei sollten sie im Vorfeld die Qualität prüfen und gegeben falls Demoversionen austesten. Allerdings ist die Benutzung der Apps mit erhöhten Kosten verbunden. Im Zuge dessen spielt die Qualität des Verwaltungsportals eine wichtige Rolle. Wenn Sie gute Qualität erwarten, spiegelt sich das im Preis wieder. 

Fazit

Mit der BenefitCard steht Ihnen ein flexibles und Verwaltungsarmes Benefit-Produkt zur verfügung, dass eine hohe Sichtbarkeit im Alltag der Mitarbeiter hat.

Mit dem richtigen Anbieter kann die BenefitCard ein guter Startpunkt für den Aufbau eines attraktiven Benefit-Angebots in Ihrem Unternehmen sein.

Wir unterstützen Sie bei der Auswahl der passenden BenefitCard

Roland Kuhnert

Gründer & Geschäftsführer

Erfahren Sie im Erstgespräch, wie Sie ihr Employer Branding stärken können.

Nutze Sie das Erstgespräch, um mehr über eines der folgenden Themen zu erfahren:

  1. Leistungsspektrum von bbselect im Detail
  2. Use Cases anderer Kunden
  3. Preisgestaltung
  4. Live Demo: Portal

Teilen Sie uns gerne über das Notizfeld mit, welche Themen Sie besonders interessieren.

Wir freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Ich möchte mehr erfahren über:

Dieu Linh Tran
Backoffice Lead

Als Lead des bbselect Backoffice helfe ich den HR-Verantwortlichen unserer Kunden dabei, Mitarbeitern und Bewerbern schnell und einfach Zugang zu attraktiven Vorsorge- und Benefit-Angeboten zu geben. 

Sich in jedem Projekt aufs Neue in die Prozesse des Kunden hinein zu denken, diese weiterzuentwickeln und zu optimieren, macht diese Aufgabe so abwechslungsreich und spannend.
 

So richtig ausspannen kann ich, wenn ich Zeit mit meiner Familie verbringe, reise oder etwas Neues beim Backen ausprobiere.

Roland Kuhnert
Gründer & Geschäftsführer

Seit mehr als 20 Jahren darf ich in Zusammenarbeit mit unseren Kunden individuelle Vorsorge- und Benefit-Konzepte enwickeln. Auf Basis dieser Erfahrung freue ich mich immer über die Herausforderung, wenn sich Kunden mit besonderen Anliegen und Wünschen melden, die über den Standard hinaus gehen.

Meinen Ausgleich zu dieser Tätigkeit finde ich Outdoor, beim Fitness-Training, beim Fussballtraining und auf Reisen, auch gern mit dem CamperVan.

Matthias Kopiske
HR & Benefit Consulting

„Was benötigen Mitarbeiter, um motiviert und gesund ihre beste Leistung abrufen zu können?“ – Diese Frage beschäftigt mich als Unternehmensberater und Arbeitspsychologe jeden Tag. In Kundenprojekten ist mein Ziel, für jeden Kunden ganz individuelle Antworten auf diese Frage zu finden.

Nach der Arbeit verbringe ich meine Zeit am liebsten auf dem Rugby-Platz mit meiner Mannschaft vom Berliner Rugby Club. Nichts schmeckt besser als das kühle Bier nach dem Training.

Roland Kuhnert

Gründer & Geschäftsführer

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  2. Use Cases anderer Kunden
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